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Bei der Bezirkskonferenz des
DVF-Landes Baden-Württemberg, Bezirk "Mittlerer Neckar"
in Filderstadt
am 05.10.2005 war das Hauptthema die Jugendarbeit in den Clubs.
Der FC- Filderstadt stellt sich und
seine Arbeit vor: Er hat 8 bis 9 Jugendliche die sich alle 14 Tage
treffen.
Dass auch Laupheim und Blaustein eine Jugendgruppe haben,
stellt Jochen Preuß fest.
Norbert Heil, der Jugend-Leiter vom FC Filderstadt hat vor 4 Jahren
einen Leitfaden herausgegeben für erfolgreiche Jugendarbeit.
Wie kann man Jugendliche an den DVF
heranbringen wird eine lange diskutierte Frage.
Jochen Preuß
stellt sich vor. Er berichtete von seinen ersten Eindrücken
auf der Landes-Konferenz in Sinsheim und von der Bundes-Jugend-
Konferenz in Remscheid. Die erste Aktion war, dass er an den
Internet-Verteiler der Schulen Infos zum Bundes-Jugend-Foto-Wettbewerb
schickte.
Seine weiteren Ausführungen: Es ist in den letzten 20 Jahren bezüglich
Jugendarbeit nichts gemacht worden im DVF. Sei Eindruck ist, dass viele
Fotografen leider Einzelgänger seien und sie keine Lust / Zeit haben,
sich um Jugendliche zu kümmern.
Labore in den Schulen werden abgebaut, wird eingeworfen. Technik und
Lebensgewohnheiten ändern sich immer schneller, man hat für
Jugendliche keine Zeit (Geduld) mehr. Jochen Preuß erinnert daran, dass
man mit Jugendgruppen Exkursionen in der Umgebung, Ausflüge in die
Wilhelma oder ins Tiergehege nach Bad Mergentheim organisieren kann.
Wichtig ist natürlich die individuelle Vorbereitung dieser Exkursionen.
Die Bildbesprechung soll möglichst zeitnah geschehen.
Eine digital Ausrüstung ist nicht wichtig, würde die Nachbesprechung
und Bearbeitung der Bilder aber vereinfachen. Nicht zu vergessen ist,
als Priorität, der Inhalt des Bildes und nicht die Technik, mit dem es
entstanden ist. Bei der darauf folgende Besprechung müssen die
erfahrenen Gruppenleiter mit Fingerspitzengefühl das Bild im
produktiven Sinne kritisieren.
Der F. C. Filderstadt berichtet,
dass er 6 Wettbewerbe nur für Jugend veranstaltet, des weiteren nehmen
die Jugendlichen am FIAP Jugend Wettbewerb teil.
Weiter wird angemerkt, dass den Jugendlichen das Gefühl gegeben werden
muss, dass man sich um sie kümmert. Sie müssen
das Gefühl haben bei uns werden sie ernst genommen. Das Mitglied
Norbert Heil ist für uns ein Glücksfall, wird von Seiten Filderstadts
gesagt. Wir haben festgestellt, dass er mit den Jugendlichen gut umgehen
kann. Es wird berichtet,
dass es mit Jugendlichen von Mitgliedern, die sich einmal im Monat
trafen, begann. Man stellte bald fest, dass das zu wenig war, deshalb änderte
man dies auf alle 14 Tage.
Jochen Preuß informiert weiterhin,
dass auf seine Mail, mit er sich bei den Clubs im Landesbereich 7
vorgestellt hat, die Reaktion der Clubs nicht seiner Hoffnung entsprach.
Viele Emails kamen zurück, da die Adressen, die ihm zu Verfügung
standen, veraltet waren.
Dementsprechend war der Rückfluß auf seine Anfrage sehr dürftig. Im
Zusammenhang mit der Erreichbarkeit stellt Jochen Preuß fest, dass man
die Schulen telefonisch erreichen muss, da Mails wirkungslos seien. AGs
sind oft abgeschafft worden, da im Stundenpool der Schulen kein Platz
mehr wäre.
Ausstellungen in Schulen sind nicht sinnvoll, da sie auf keinerlei
Interesse träfen. Das Problem bei Wettbewerben, eine weitere Möglichkeit
Jugendliche anzusprechen, ist: Wie werden diese bekannt gemacht!
Als Zwischensatz wird eingeworfen: Sven Grenzemann hat so ziemlich das
gleiche gesagt vor 20 Jahren.
Auch stellt man fest, dass für eine Gruppe Jugendlicher ein gemeinsamer
Termin fast nicht zu finden ist, da deren Terminkalender sehr voll ist.
Sie treffen sich individuell im
Internet. Die fotocommunity hat alleine a.18000 Jugendliche Mitglieder.
Diesbezüglich gibt es den Einwand, dass die accounts der User oft sehr
lange ruhen. Man stellt fest, die Jugend braucht Betreuung. Alleine
bringt Fotografie nichts. Der DVF hat bezüglich Jugend sehr lange
"gepennt". Es ist ein Problem des Egoismus der Gesellschaft.
Ein Anwesender berichtet aus seiner eigenen Erfahrung in seinem
Fotoclub, dass 2 Jugendliche zuerst als Models fotografiert wurden.
Jetzt fotografieren sie selber. Dies geschah infolge eines
Studiofotografieangebotes in einer Realschule. Es lagt an einer Person,
die das durchführte.
Jochen Preuß fragt: Wer macht den
Anfang und gründet eine Jugend-Gruppe?
Unser Problem ist, dass niemand das macht.
Es war auch früher schon schwierig Jugendliche zu motivieren, wird
eingewendet Jochen Preuß schlägt vor, dass es mehrere Wettbewerbe
geben soll, deren Resultate addiert zu Preisen, wie
Workshops führen soll. Damit kann man eventuell Jugendliche,
auch an den DVF binden. Natürlich sind diese Wettbewerbe immer ein
Risiko, weil es viele Verlierer gibt. Eine Variante ist die Möglichkeit
eine individuelle Streichung eines schlechten Wettbewerbes. Es müssen
alle Bilder über das Internet versendet werden.
In Bezug auf die vergangene Veranstaltung in Augustusburg wird
festgestellt, dass bei den Ehrungen zuerst die Jugendlichen
ausgezeichnet werden sollten! Auch in der Schule ist eine Urkunde, wie
sie bei den Bundesjugendspielen verteilt werden, ein Ansporn. Was in der
fotocommunity sehr gut ist, dass der größte Teil der Bilder, die in
der Galerie gezeigt werden, Bemerkungen bekommen. Gute Wettbewerbsbilder
werden immer diskutiert.
Es wird festgestellt, dass man auf dem Land wohl eher Jugendliche
findet, die die Fotografie als Hobby haben.
Bei Jugendlichen gibt es eine hohe Fluktuation, da sie wechselnde
Interessen haben.
Die Möglichkeit zum Fotografieren ist groß, da die
meisten Jugendlichen Fotohändys besitzen.
Es wird festgestellt, dass nicht alle Vereine des Bezirks anwesend sind,
somit ist eine erfolgreiche Jugendarbeit sehr schwierig.
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